Ocakbaşı · Stuttgart
Döner Noir
Ein Spieß pro Abend. Von Hand gesteckt, über Holzkohle gegart, vor Ihren Augen geschnitten.
Ocakbaşı
[o.dʒak.ba.ʃɯ]
Türkisch für »am Kopf der Feuerstelle«: der Platz direkt am Grill.
Sie sitzen an einer Theke aus geräucherter Eiche, rund um den offenen Holzkohlegrill. Der Usta, unser Meister am Feuer, grillt direkt vor Ihnen, daneben dreht sich der Spieß. Auf den Teller kommt, was gerade fertig ist.
Das Handwerk
27 Stunden bis zum ersten Schnitt
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Marinieren
24 Stunden
Lammschulter und Kalbsrücken werden von Hand in dünne Scheiben geschnitten und ziehen einen Tag lang in Zwiebelsaft, Joghurt, Paprikamark, Thymian und Pul Biber.
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Stecken
2 Stunden
Scheibe für Scheibe auf den Spieß, Lamm und Kalb im Wechsel, dazwischen dünne Lagen Lammfett. Rund 18 Kilo, kein Hackfleisch, keine Presse.
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Garen über Holzkohle
1 Stunde, ab 17 Uhr
Der Spieß dreht sich vor einer Wand aus glühender Eichenholzkohle. Außen bräunt er langsam, das Fett läuft nach unten und hält die Lagen darunter saftig.
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Schneiden
Ab 18 Uhr, auf Bestellung
Mit dem langen Messer, hauchdünn, immer nur die Schicht, die gerade gar ist. Ist der Spieß abgetragen, gibt es bis morgen keinen Döner mehr.
Der Raum
Achtzehn Plätze am Feuer
Eine Theke aus geräucherter Eiche umläuft den Grill, darüber hängt eine Haube aus gehämmertem Messing. Zwölf weitere Plätze an Tischen im hinteren Raum, mit etwas Abstand zur Glut.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag, ab 18 Uhr
| Dienstag bis Donnerstag | 18–23 Uhr |
|---|---|
| Freitag und Samstag | 18–24 Uhr |
| Sonntag und Montag | Ruhetag |
Der Spieß wird um 18 Uhr angeschnitten. Ist er abgetragen, kocht die Küche weiter: Mezze, Adana, Lahmacun.
Stuttgart